Getupfte Krawatten
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Getupfte Krawatten - die wichtigsten Stilregeln
Eine Krawatte gehört zu einem eleganten Auftritt unbedingt dazu. Auch getupfte Krawatten können ein Outfit aufwerten und unterstreichen, wenn sie sorgfältig ausgesucht und auf die Farben von Anzug und Hemd abgestimmt sind. Nach karierten Bindern in den vergangenen Jahren liegen derzeit getupfte Krawatten im Trend - ein klassisches Muster, das nun wieder verstärkt getragen wird. Ein paar Grundregeln sind allerdings zu beachten, damit die Krawatte perfekt zu ihrem Träger und zum Anlass passt.
Bei einem unruhigen Muster wie bei getupften Krawatten empfiehlt sich eine ruhige Farbe. Besonders dunkle, blaue Farben eignen sich, um das Outfit edel und seriös erscheinen zu lassen. Kombinieren lassen sie sich besonders gut mit warmen Tönen, zum Beispiel Braun oder Rot. Optimal ist es, wenn das Muster der getupften Krawatten auch die Farbe des Anzugs wieder aufnimmt, zu dem sie getragen wird, oder mit einem Einstecktuch harmoniert. Auch das sorgt für einen edleren Gesamteindruck. Getupfte Krawatten, die als Grundton ein kräftiges Rot haben, lenken die allgemeine Aufmerksamkeit auf den Träger. Sie signalisieren Selbstbewusstsein und eignen sich besonders für festliche Anlässe, weniger aber für den Arbeitsalltag.
In den vergangenen Jahren haben viele Designer den Trend der 80er-Jahre aufgegriffen und schmalere Krawatten entworfen. Auch getupfte Krawatten sind in dieser modischen Form erhältlich - dann tritt das Muster aber eher in den Hintergrund. Letztlich ist es jedem Träger selbst überlassen, mit welcher Form er getupfte Krawatten am liebsten trägt. Auch beim Krawattenknoten hat jeder die freie Wahl. Wichtig ist nur, dass der Knoten sorgfältig gebunden wird und gut sitzt - sonst geht die Wirkung jeder noch so edlen Krawatte verloren. Bei der Wahl des Knotens sollte jedoch auch die Form des Hemdkragens mit berücksichtigt werden.
Je größer das Muster, desto mehr rücken Krawatte und Träger in den Fokus der Aufmerksamkeit. Ebenso wie bei kräftige Farben gilt bei getupften Krawatten: Ein auffälliges Muster zieht alle Augen auf sich. Wer ein großes Muster wählt, möchte wahrgenommen werden und selbstbewusst erscheinen. Getupfte Krawatten, möglicherweise auch in einem leuchtenden Farbton, sind ein ideales Accessoire für eine Hochzeit, einen Geburtstag oder ein ähnliches Fest - oder einfach für einen Besuch in einem schicken Restaurant. Im Beruf sind häufig getupfte Krawatten mit kleinerem Muster und gedeckteren Farben eine gute Wahl. Sie sind modisch, aber dezent.
Nur bei wenigen Anlässen sind getupfte Krawatten eher nicht zu empfehlen. Zu einem sportlichen Look wie Jeans und Sakko wirkt das klassische Muster häufig etwas zu streng. Hier sind unifarbene oder gestreifte Krawatten die bessere Wahl. Die Domäne der getupften Krawatten ist und bleibt der festliche oder geschäftliche Anlass.
Demnach ist auch das Material für getupfte Krawatten häufig hochwertig. In der Regel sollte man daher zu einer Seidenkrawatte greifen. Die Qualität des Stoffs lässt sich am besten feststellen, indem man die Krawatte leicht zusammendrückt. Bei synthetischen Stoffen bleiben danach oft Knitterfalten zurück, wohingegen eine gute Seidenkrawatte schnell wieder glatt wird und keine Falten aufweist. Getupfte Krawatten aus gutem Material sind zeitlose Klassiker, mit denen der Träger jetzt im Trend liegt, die aber auch in vielen Jahren noch getragen werden können.